Ambulante Beratung

Ambulante Beratung für Betroffene

Ambulante Suchtberatung für Betroffene ist "massgeschneidert" und findet im Rahmen von strukturierten Vorgehensweisen, in einem individuell festgelegten Terminablauf statt: Die betroffene Person hat in der Abklärung ein Veränderungsziel definiert und wird von der Fachperson entsprechend begleitet. Suchtmittelabstinenz ist einerseits keine notwendige Voraussetzung für einen ambulanten Beratungsprozess, andererseits kann ambulante Suchtberatung gerade zur Aufrechterhaltung der Suchtmittelabstinenz oder für die Einhaltung von Konsum-Kontrollstrategien in Anspruch genommen werden.

Ambulante Beratung für Angehörige und andere

Ambulante Suchtberatung ist aber auch ein Angebot für Angehörige von Betroffenen, für nahestehende Bezugspersonen oder für Personen, die in ihrem Umfeld mit der Suchtthematik konfrontiert sind: Sie erhalten fachlich fundierte Ratschhläge und Informationen zum Umgang mit Betroffenen, zur Planung von Motivationsstrategien oder zur Prävention, bis hin zur Einrichtung von suchtspezifischen Verfahrenskonzepten in Betrieben oder Organisationen, mit entsprechender Personalschulung.

Für beide obgenannten Bereiche ist im Oberwallis in erster Linie die Beratungs- und Präventionsstelle von SUCHT WALLIS in Visp zuständig. Ambulante Beratungen im Via Gampel haben in der Regel einen Bezug zu bereits absolvierten oder zu in Frage kommenden stationären Programmen, sowie zum Via - Tagesprogramm.

Kosten

  • Abklärungen und Beratungsgespräche im Via und auf der Alkohol- und Drogenberatungsstelle SUCHT WALLIS in Visp sind kostenlos.
  • Via: Die Kosten für Personalschulung im Zusammenhang mit der Einrichtung von betrieblichen Suchtkonzepten werden nach Aufwand verrechnet.