Anschlussbehandlung

Einer weiterführenden Betreuung nach einem stationären oder teilstationären Aufenthalt kommt eine grosse Bedeutung zu. Patientinnen und Patienten, welche eine Nachbetreuung organisieren und auch beanspruchen, haben eine deutliche bessere Chance, die Abstinenz aufrecht zu erhalten und ihre Ziele zu erreichen.

Das Angebot reicht von internen Nachbetreuungsangeboten über ambulante Suchtberatung und Selbsthilfeangebote. Eine längerfristige Psychotherapie kann helfen, die Probleme hinter der Abhängigkeit zu bearbeiten. Sozialdienste, IV und RAV können eine entscheidende Rolle spielen. Immer ist der Einbezug der Hausärztin/des Hausarztes als langfristige Bezugsperson bedeutend!

Die Vernetzung und Koordination der verschiedenen Dienstleister ist in den meisten Fällen wichtig. Bei komplexen Situationen sollte an Casemanagement gedacht werden. Die Methode wird in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens eingeführt. Sozialdienste, Suchthilfeeinrichtungen und Sozialversicherungen können mit dieser Methode ihre Dienstleistungen besser koordinieren und auf ein gemeinsames Ziel hin steuern.