Auf jede Frage eine Antwort

Mir reicht's jetzt! Es gibt Leute, die behaupten, ich sei süchtig. Was soll das?

Wir Fachpersonen vom Via stellen immer wieder fest: beim Thema Sucht wird oft übertrieben.
Bleiben Sie also vorerst einmal cool. Sie haben auf dieser Website die Chance, alle Fakten zum Thema zu sichten und Ihre eigene Situation zu analysieren.
Wir stellen aber auch fest: oft wird halt auch verharmlost. Bleiben sie deshalb neugierig!
So oder so, wir Fachpersonen vom Via sind in dieser Frage extrem cool. Wir haben uns angewöhnt, nicht zu werten, sondern die Fakten abzuwägen. Falls Sie also auch nach intensivem Studium dieser Seiten noch Fragen haben, oder falls Sie ein fachliches Gespräch wünschen:
Rufen Sie mich an, Ulrich Gerber, Via Gampel 027 933 13 33, oder senden Sie mir persönlich ein Mail

Was wird unter Sucht verstanden?

Das Wort „Sucht“ kommt nicht von „suchen“, sondern von „siech“, was soviel wie „krank“ bedeutet. Oft wird anstelle von „Sucht“ das Wort „Abhängigkeit“ gebraucht. Sucht kann an Substanzen wie z.B. Alkohol, Tabak, Cannabis, Medikamente oder Kokain gebunden sein. Sie kann aber auch unabhängig von Substanzen auftreten, wie in der Internetsucht, der Spiel-, Arbeits-, Kauf- oder Magersucht. Unter Sucht oder Abhängigkeit ist ein zwanghaftes Verhalten zu verstehen, mit dem man sich und oft auch anderen Schaden zufügt. Die Merkmale sind: Kontrollverlust, Toleranzbildung, Entzugserscheinungen, Wiederholungszwang und Abstinenzunfähigkeit.

Wann wird von Alkoholmissbrauch gesprochen?

Missbrauch von Alkohol liegt dann vor, wenn zu unpassender Gelegenheit (bei der Arbeit, beim Autofahren, bei Schwangerschaft), oder bis zum Rausch, oder langfristig über den empfohlenen Grenzwerten konsumiert wird. Die Grenzen zwischen „normalem“ Trinken, missbräuchlichem Trinken, schädlichem Trinken und süchtigem Trinken sind fliessend.

Wieviel Alkohol ist unbedenklich?

In der Schweiz gelten folgende Richtwerte, welche zum Schutze der physischen Gesundheit nicht überschritten werden sollen: Männer: Höchstens 3 Standardgetränke pro Tag, ausnahmsweise 4 Getränke pro Tag auf mehrere Stunden verteilt. Frauen: Weniger als 2 Standardgetränke pro Tag, ausnahmsweise weniger als 4 Getränke pro Tag auf mehrere Stunden verteilt. 1 Standardgetränk (= ca. 12 g reiner Alkohol) entspricht: - 3 dl Bier - 1 dl Wein - 2 cl Spirituosen

Wie steht es mit der Unbedenklichkeit von Cannabis, Kokain, Heroin und Designerdrogen?

"Sucht ist Ansichtssache", Entzugssymptome sind Tatsache.

Während man regelmässig Alkohol Konsumierenden relativ genaue Unbedenklichkeitsempfehlungen abgeben kann (siehe vorgängige Frage), gilt dies für Konsumenten der in der Frage erwähnten Substanzen keineswegs. Sobald dann die Tatsache der Entzugserscheinung (psychisch oder körperlich) vorliegt, ist der Konsum garantiert schon bedenklich. Machen Sie mal 14 Tage absolute Konsumpause! Weichen Sie während dieser Pause nicht auf andere Genussmittel aus! Falls Sie eine solche Pause ohne grosse Anstrengungen schaffen, können Sie beruhigt sein, dass Sie (noch) nicht in einen abhängigen Gewohnheitskonsum geraten sind; mit diesem Selbsttest decken Sie jedoch eventuell nur die halbe Wahrheit ab: Sind Sie ein Gelegenheitskonsument, der zwar selten, aber pro Gelegenheit grosse Mengen konsumiert und deshalb besorgt ist? In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, bei der nächsten Gelegenheit den Versuch zu machen, den Konsum mässig zu gestalten (z.B. 1 Joint am Wochenende, statt 5!). Wer einen solchen Selbsttest nicht besteht, sollte sich weiterführende Gedanken machen, wenn möglich mit einer Fachperson...
 

Ist Abhängigkeit erblich?

Eine Abhängigkeitserkrankung ist nicht so eindeutig vererbbar wie die Augenfarbe oder verschiedene Erbkrankheiten. Aber es gibt Hinweise darauf, dass nicht alle Organismen gleichermassen auf Alkohol reagieren und dass gewisse Empfindlichkeiten vererbt sein können. Es ist aber auch die „soziale Vererbung“ zu bedenken: Kinder in alkoholbelasteten Familien sind einem 4-6 Mal grösseren Risiko als andere Kinder ausgesetzt, selber suchtmittelabhängig zu werden.

Warum enttäuschen Abhängige so oft ihre Angehörigen?

Eine Abhängigkeitserkrankung ist keine Frage des schwachen Willens. Dies wird oft selbst von den Betroffenen lange nicht erkannt. Die Aufforderung an einen Alkoholabhängigen, seinen Konsum zu stoppen oder zu mässigen, gleicht dem Anspruch an einen Depressiven, endlich wieder fröhlich zu sein. Der Alkoholabhängige verstrickt sich und seine Umgebung solange in Täuschungen und Enttäuschungen, bis er Hilfe anzunehmen und diese zu nützen weiss. Den Angehörigen wird empfohlen, sich nicht zu sehr um den Betroffenen, sondern vielmehr um sich selbst zu sorgen.

Ist Alkohol immer schädlich für den Organismus?

Alkoholische Getränke werden von vielen Menschen wegen ihres Geschmacks sowie der entspannenden oder belebenden Wirkung genossen. Alkohol ist aber in jedem Fall ein Zellgift und ab einer bestimmten Menge für den Körper schädlich. Aus biologischen Gründen sind Frauen anfälliger auf Schädigungen bezüglich Alkohol als Männer. Und es gibt Situationen, bei denen auch ein geringerer Konsum bereits mit Risiken verbunden sein kann, so beispielsweise während der Schwangerschaft, bei Kindern oder bei Einnahme von Medikamenten wegen möglicher Interaktionen.

Welches sind die Risiken des Alkoholkonsums?

Der übermässige Konsum von Alkohol verursacht oder verstärkt eine Vielzahl von Krankheiten. In der Regel wird zwischen akuten und langfristigen Folgen unterschieden, welche sich im körperlichen, psychischen und sozialen Bereich auswirken können. Bei praktisch allen Organsystemen muss von einer schädigenden Wirkung von Alkohol ausgegangen werden. Dazu können psychische Störungen wie zum Beispiel Depression sowie schwerwiegende soziale Beeinträchtigungen wie Arbeitslosigkeit oder der Verlust der Familie ausgelöst werden.

Welche Veränderungen im Verhalten bringt der Alkoholismus?

Übermässiger Alkoholkonsum beeinträchtigt das Zentralnervensystem beträchtlich, Folgen davon sind Störungen des Gedächtnisses, des Gedankenflusses, des Abstraktionsfähigkeit, des Antriebes und der Lebensfreude sowie Wechselhaftigkeit oder Abstumpfung der Gefühle. Zunehmende Isolierung, Einengung der Interessen, gestörte Partnerbeziehungen, Verlust der Arbeitsstelle und weitere soziale Beeinträchtigungen können die Folge davon sein.

Welche Ursachen gibt es für die Entstehung der Abhängigkeit?

Es gibt keine eindeutigen und einheitlichen Ursachen für die Entstehung einer Alkoholabhängigkeit. Es ist wichtig festzustellen, dass es sich dabei um eine Krankheit und nicht um die Folge von charakterlichen Mängeln handelt. Neben möglichen genetischen und sozialen Dispositionen können bestimmte Eigenschaften die Entwicklung einer Sucht begünstigen: Tendenz zur Problemvermeidung, Selbstunsicherheit, Hemmungen, Unselbständigkeit, ungenügende Frustrationstoleranz, zu geringe oder zu starke Selbstkontrolle, Gefühlsverdrängungen, etc. Auch die Lebensumstände können zu einer Suchtgefährdung beitragen: Arbeitslosigkeit, fehlende Lehrstellen, zu hoher Leistungsdruck, fehlende Freiräume, Umweltbelastungen oder sexuelle Übergriffe sind dafür nur einige Beispiele.

Welche sozialen und familiären Folgen verursacht die Abhängigkeit?

Die Folgen können sehr gravierend sein: gestörte Beziehungen zu den Mitmenschen, Abnahme des Verantwortungsgefühls, Scheidung, Abbruch der Beziehung zur Familie und den eigenen Kindern, vermehrte Unfälle, Führerscheinentzug, Verlust der Arbeitsstelle und der Wohnung, gesellschaftlicher Abstieg.

Was bedeutet Co-Abhängigkeit?

Angehörige haben oft ein Verhalten entwickelt, das unabsichtlich die Sucht aufrechterhält, auch wenn sie eigentlich das Gegenteil bezwecken wollen. Mit Co-Abhängigkeit werden Verhaltensweisen von Bezugspersonen oder von einem Bezugssystem (Familie) beschrieben, die das Sucht-Verhalten der abhängigen Person unbewusst unterstützen und damit eine rechtzeitige Therapie verhindern. Co-abhängiges Verhalten ist z.B.: Verantwortung für den anderen übernehmen, Belastungen abnehmen, sein Verhalten entschuldigen oder rechtfertigen, kontrollieren und Vorwürfe machen. Die Stadien des Co-Verhaltens sind: Beschützen, Entschuldigen, Kontrollieren, Anklagen. Betroffene leiden oft sehr unter ihrer Co-Abhängigkeit und entwickeln häufig psychosomatische Beschwerden oder psychiatrische Störungen, wie z.B. eine Depression. Schuld- und Schamgefühle führen zu sozialem Rückzug; Freundschaften werden nicht mehr gepflegt.

Welche besonderen Risiken bestehen für Frauen, wenn sie Alkohol trinken?

Frauen vertragen den Alkohol weniger gut als Männer, weil sie weniger Körperflüssigkeit haben und weil der Abbau von Alkohol bei Frauen weniger effektiv erfolgt als bei Männern. Besondere Risiken bestehen für schwangere Frauen, denn Alkohol oder andere Drogen können den Fötus schädigen. Die Schätzungen für das Vorkommen eines Fetalen Alkoholsyndroms beträgt für die westlichen Industriegesellschaften etwa 0.5 bis 2 Fälle pro 1000 Neugeborene und liegt damit wesentlich höher als etwa beim Down-Syndrom. Das Risiko, dass eine alkoholabhängige Frau, welche während der Schwangerschaft stark trinkt, ein Kind mit einem Fetalen Alkoholsyndrom zur Welt bringt, wird auf ca. 30-40% geschätzt.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Frauen und Männern in Bezug auf den Alkoholkonsum?

Schätzungsweise zwei Drittel der Alkoholabhängigen in der Schweiz sind Männer. Sie konsumieren mehr alkoholische Getränke als Frauen und berauschen sich öfter damit. Es gibt mehr als doppelt so viele abstinente Frauen als abstinente Männer. Während der durchschnittliche Alkoholkonsum der Männer leicht im Sinken begriffen ist, steigt er bei den Frauen an. Männer trinken allerdings immer noch mehr als doppelt so viel und auch häufiger risikoreich. Nur beim Konsum psychoaktiver Medikamente ist die Situation umgekehrt: Frauen greifen häufiger zu Schlaf-, Schmerz-, Beruhigungs- oder stimulierenden Mitteln als Männer.

Wie hoch sind die Erfolgsquoten von Suchttherapien?

Alkoholabhängigkeit ist eine Rückfallkrankheit, bei der nicht bloss die lebenslange Abstinenz als Therapieerfolg gelten darf. Ein verminderter Konsum oder die Fähigkeit, einen Rückfall frühzeitig zu stoppen sowie verbesserte Lebensbedingungen und eine verbesserte physische und psychische Gesundheit dürfen ebenso als Forschritte bewertet werden. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass jemand sein geändertes Verhalten dann beibehält, wenn er es als sinnvoll erlebt und Vorteile davon hat, von Aussen unterstützt wird und in stabilen Umständen lebt. Deshalb sind die sozialen und beruflichen Situationen für einen Therapieerfolg von grosser Bedeutung. Auch die regelmässige Nachsorge bei einer ambulanten Suchtberatungsstelle kann entscheidend für eine stabile Situation sein.

Kann man ohne fremde Hilfe vom Alkohol loskommen?

Das ist grundsätzlich möglich, hängt aber vom Schweregrad der Abhängigkeit ab. Der Entzug ist mit der körperlichen Entgiftung nicht erledigt. Als Alkoholiker hat man den Alkohol für etwas eingesetzt. Krisensituationen und Probleme müssen nun ohne Alkohol aufgearbeitet werden. Dieses Defizit kann man nicht alleine ausgleichen. Hier sollte fachliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Was bedeutet «Kontrolliertes Trinken»?

Unter «Kontrolliertem Trinken» versteht man die Orientierung an einem im Voraus erstellten Plan und dazugehörigen Regeln hinsichtlich des Alkoholkonsums. Die Anzahl alkoholfreier Tage, die maximale Konsummenge an Trinktagen sowie der maximale Gesamtkonsum in der ganzen Woche werden in der Regel im Voraus festgelegt. Dazu müssen auch die Begleitbedingungen bedacht werden: Ab welcher Zeit und wo trinke ich, wer ist dabei und wer nicht («Trinkkumpane»)? Das Trinktempo (1-2 Gläser pro Stunde) und die Stimmung («nicht in depressiver Stimmung») sollen festgelegt werden.

Kann ein ehemals Alkoholabhängiger auch kontrolliert trinken?

Oft wird behauptet, dass ein ehemals Alkoholabhängiger nicht zu einem normalen Trinkmuster zurückkehren könne. In dieser Radikalität ist diese Behauptung nachweislich falsch. Sowohl versorgungspolitische Gesichtspunkte (Erreichen auch der Patientengruppe, die - begrenzt - weiter trinken will) als auch therapeutische Argumente (hauptsächlich von der betroffenen Person selbst festgelegte Ziele werden von ihr auch erreicht) sprechen dafür, das Modell des Kontrollierten Trinkens zu kennen und anzuwenden. Dieses ist in vielen Suchtfachstellen schon seit Jahren verankert. Die Beratung und Begleitung sollte über einen längeren Zeitraum gehen, es existieren sowohl ambulante Einzel- als auch Gruppenprogramme.

Hört das Verlangen nach Alkohol nie auf?

Veränderungen geschehen gewöhnlich in drei Schritten: 1. Änderung des Denkens / 2. Änderung des Handelns / 3. Änderung des Gefühls. Nach dem Entschluss zur Abstinenz und noch sehr lange nach dessen Umsetzung bleibt also das Gefühl zurück, dass mit dem Verzicht auf Alkohol etwas fehlt. Es gilt also auch nach monate- und jahrelanger Abstinenz, bei einem Verlangen nach dem Suchtmittel die eingeübten Kontrollmechanismen nicht zu vernachlässigen.

Ist Cannabis schädlicher als Alkohol?

Diese Frage lässt sich nicht einfach beantworten, da Cannabis und Alkohol zwei sehr unterschiedliche psychoaktive Substanzen sind. Zwar verändern beide die Wahrnehmung, die Denkprozesse, das Bewusstsein oder das Verhalten, aber sie wirken unterschiedlich. Zudem reagiert jede Person anders auf die beiden Substanzen, abhängig von Alter, Gewicht, Geschlecht, psychischer Verfassung, usw. Auch ist das Konsummuster von grosser Bedeutung, also wie viel und wie oft von der jeweiligen Substanz aufgenommen wird. Weitere Infos >>hier.

Kann ein Hardcore-Kiffer oder ein Konsument anderer Drogen nach einer Therapie

Um fachlich präzise zu sein: jedes Suchtmittel kann theoretisch auch nach groben exzessiven Konsumphasen oder nach erwiesener körperlicher Abhängigkeit in einer reduzierten Häufigkeit und Menge weiterhin eingenommen werden. Die Erfahrung der meisten Betroffenen ist jedoch, dass ihre Kontrollstrategien zu wenig raffiniert oder die Rückfallsituationen zu mächtig waren, um das angestrebte, gemässigte Konsummuster beizubehalten. Vernünftigerweise verabschiedeten sie sich nach einem oder mehreren gescheiterten (sogar fachlich begleiteten) Versuchen von der Idee des kontrollierten Konsums und wählten die Totalabstinenz. Verständlich, dass Menschen mit dieser Erfahrung vom Versuch des kontrollierten Konsums abraten.

Aus versorgunspolitischer Perspektive ist es jedoch legitim, jeder Person, die sich über ihren Substanzkonsum ein erstes Mal Sorgen macht, einen Selbstversuch mit einer eigenen oder mit einer fachlich begleiteten Kontrollstrategie zuzugestehen, auch wenn die Erfolgschancen zuvor als gering eingeschätzt werden.  Entsprechende Selbstkontrollprogramme sind auf dem Internet auffindbar (Beispiel >>hier), wer damit nicht zurechtkommt, oder sowieso fachliche Beratung wünscht, wende sich an uns (>>hier).

Für chronifizierte Suchtpatienten, die bereits mehrere Therapien absolviert haben und rückfällig geworden sind, kann eine (fremd-)kontrollierte Suchtmittelabgabe oder Substitution (Abgabe einer Ersatz-Substanz, bei Heroin z.B. Methadon) die entscheidende Massnahme sein, materielles und soziales Elend zu vermeiden oder zu vermindern. Weitere Informationen >>hier

Was passiert eigentlich, wenn ich Tabletten wie z.B. Aspirin mit Alkohol einnehme?

Alkohol kann die Wirkung von Tabletten verstärken oder je nach Substanz auch gefährliche Wechselwirkungen wie Herz- oder Atemstillstand hervorrufen. Das heisst, es besteht auch die Gefahr, dass die Aufmerksamkeit und Urteilsfähigkeit beeinträchtigt werden und so zum Beispiel die Reaktionszeiten (Fahruntüchtigkeit) verlängert sind. Aus diesen Gründen wird auch strengstens bei Einnahme von Tabletten vom Konsum von Alkohol abgeraten.

Stimmt es, dass ich durch zu viel Alkohol impotent werde?

Stimmt es, dass ich durch zu viel Alkohol impotent werde?Bei zuviel Alkohol, dass heisst bei einem chronischen Missbrauch von Alkohol können Folgeschäden an verschiedenen Organen wie Leber, Magen, Nerven usw. auftreten. Dabei können auch Beeinträchtigungen der sexuellen Funktion bis hin zur Impotenz vorkommen.

Wie viel muss ich trinken, damit ich nicht mehr Autofahren kann? Wieviel Alkohol im Blut ist lebensgefährlich?

Seit dem 1.1.2005 liegt die Promillegrenze des tolerierten Blutalkoholwerts im Strassenverkehr bei 0.5. Unter Blutalkoholspiegel berechnen ist ausführlich beschrieben, wie die Promillewerte entstehen und wie sie berechnet werden. Zur Berechnung muss das Körpergewicht bekannt sein und berechnen, wieviel Bier oder Whiskey zu welchen Promillewerten führen. Es gibt keine Angaben darüber, welche Höhe der Alkoholwerte im Blut lebensgefährlich sind. Es spielen dabei vor allem Grösse, Gewicht, Geschlecht, Gewöhnung eine Rolle. Weitere Infos unter www.suchtschweiz.ch