Kurzzeitprogramm

Die Kurzzeitbehandlung ist auf konkrete und gezielte Lernschritte hin ausgerichtet. Das Gelernte soll den Patientinnen und Patienten in Zukunft ermöglichen, riskante Situationen erfolgreich durchzustehen, sodass Rückfälle vermieden werden können. Diese Kurzzeittherapie ist ressourcenorientiert, geht von einer hohen Veränderungsmotivation aus und soll als Anstoss zu einer weiterführenden persönlichen Auseinandersetzung verstanden werden: Wir empfehlen nach der stationären Phase (Aufenthalt mit Übernachtungen im Via)  die Teilnahme am Tagesprogramm. Therapiedauer insgesamt bis 12 Wochen, wovon 4-8 Wochen stationär.

Verlängerung des Kurzzeitprogramms
Die Entscheidung, eine Kurzzeittherapie zu verlängern, geschieht oft erst während der Anfangsphase in Absprache mit den Betroffenen und ihrem Bezugsnetz. Ausschlaggebend dafür sind der festgestellte erhöhte Zeitbedarf betreffend Gesundheitszustand, Eigenmotivation, Krankheitseinsicht oder Ressourcenmobilisierung. Man entscheidet sich in der Regel für eine längere stationäre Phase (Übernachtungen im Via), und plant im Anschluss daran eine längere Phase von regelmässigen Tagesprogramm-Besuchen.

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