Langzeitbetreuung

Bei der Alkoholabhängigkeit handelt es sich um eine chronisch-rezidivierende Erkrankung. Eine Wiederaufnahme des Alkoholkonsums nach einer abstinenten Phase ist daher die Regel, nicht die Ausnahme. Nach einer Entzugsbehandlung finden sich die meisten Trinkereignisse mit Alkohol innerhalb des ersten Jahres. Die Integration dieser Vorkommnisse in einen Gesamtbehandlungskontext stellt eine wesentliche Aufgabe für die weitere Therapie dar, hilfreich ist das Erlernen geeigneter Gesprächstechniken (z.B. Motivationale Gesprächsführung). Regionale Gesprächsgruppen können dabei insbesondere auch für Hausärztinnen und Hausärzte eine Form der Supervision anbieten.

Bei einigen Patientinnen und Patienten ist eine weiterführende Behandlung im Rahmen eines begleiteten oder betreuten Wohnangebotes sinnvoll. Der soziale Kontakt und eine (Tages)-Struktur ohne explizit therapeutischen Anspruch, wird von einigen Betroffenen als sehr hilfreich empfunden und kann später im Idealfall auch wieder eine selbständigen Lebensführung ermöglichen.

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