Langzeitprogramm

Dieses Therapieprogramm ist auf Patientinnen und Patienten zugeschnitten, die durch ihren Suchtmittelkonsum ausgeprägtere gesundheitliche Probleme bekommen haben. In der Langzeittherapie wird deshalb zuerst einmal der Schwerpunkt auf die Genesung von Körper und Psyche gelegt. So weit es die Entwicklung der Eigenmotivation und die Fortschritte erlauben, werden Langzeitpatientinnen und -Patienten sukzessive in die therapeutischen Bereiche des Kurzzeitprogramms integriert, mit  nachstationärem Anschluss in das Tagesprogramm. Zeigen sich jedoch auf die Dauer chronifizierte körperliche, kognitive und motivationale Probleme mit entsprechenden begrenzten Ressourcen, wird der Langzeitaufenthalt mit modifizierten Zielsetzungen im Sinne der Schadensbegrenzung verlängert, oder es wird auf den Übergang in eine betreute Wohngruppe im Kanton oder ausserkantonal fokussiert. Die Therapiedauer der Langzeittherapie beträgt in der Regel länger als 3 Monate, davon 8 Wochen und mehr stationär (Übernachtung im Via).

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