Verstärkungsvorgänge

Lernprozesse oder die operante Konditionierung tragen ebenso entscheidend zur Entwicklung einer Abhängigkeit bei. Nach dem Konsum der Droge wirkt der angenehme Effekt (Euphorie) belohnend, also verstärkend (positive Verstärkung) auf das Verhalten. Wenn durch die Einnahme Entzugserscheinungen sowie unangenehme Gefühle vermieden oder beseitigt werden, wirkt das ebenfalls verstärkend (negative Verstärkung). Diese Verstärkungsvorgänge tragen dazu bei, dass der Konsum von Drogen wiederholt wird.

Craving
Aus dem Englischen von «Begierde, Verlangen». Im Deutschen vor allem medizinisch- wissenschaftlicher Begriff aus dem Bereich der Suchtforschung. Craving ist das begierige Verhalten eines Suchterkrankten, der auf der Suche nach seinem Suchtmedium ist (stoffliche Sucht oder nichtstoffliche Sucht). Das Verlangen ist dabei unbezwingbar, d.h. nicht willkürlich unterdrückbar, was viele Fälle von Beschaffungskriminalität etc. erklärt.

Neurobiologische Zusammenhänge
Anstelle einer eigenen Zusammenfassung verweisen wir auf die innerhalb des Teaching der Via-Therapieprogramme bzw. die für BesucherInnen verwendete Musterpräsentation >>hier

sowie auf die Dissertation von Armin Schachameier (2007, S. 86 ff) >>hier