Überforderte Freunde

Freunde und Arbeitskolleg/-innen zählen im weitesten Sinn auch zu den Angehörigen eines suchtkranken Menschen. Sie sind oft hin- und hergerissen zwischen Unterstützung und Verärgerung, zwischen fallen lassen und helfen wollen.

Tipps

  • Informieren Sie sich über das Wesen der Krankheit und die möglichen Therapien.
  • Es ist nie zu früh, professionelle Hilfe anzunehmen.
  • Stehen Sie zu Ihren eigenen Grenzen und überfordern Sie sich nicht.
  • Versuchen Sie nicht, den betroffenen Menschen zu belehren. Das bewirkt in den meisten Fällen eine Trotzreaktion.
  • Seien Sie sich bewusst, dass sich nie alles auf einmal ändert.
  • Mit Betroffenen, die nach einer abstinenzorientierten Behandlung wieder konsumieren, sollte man ohne Zögern eine Diskussion eröffnen.
  • Bei Selbsthilfegruppen erfahren Sie, dass Sie mit Ihren Sorgen nicht alleine sind. Ausserdem finden Sie dort die Möglichkeit, gemeinsam mit andern nach Lösungen zu suchen.